Zahnarztpraxis am Seestern Dr. Königs und Dr. Werner
Zahnarztpraxis am SeesternDr. Königs und Dr. Werner

Antibiotika in der Parodontaltherapie?

Dieser Ansatz zur Bekämpfung der Zahnbetterkrankungen hat in den letzten Jahren ständig an Bedeutung gewonnen. Man weiss heute, dass es einige genau bekannte und definierte Bakterienarten sind, die zur Parodotitis führen. Diese in den Zahnfleisch-Taschen angesiedelten Keime können wir mit einem speziell dafür entwickelten Bakterientest identifizieren.

Mit dem Laborbefund  können wir gezielt ein Antibiotikum auswählen, das besonders wirksam gegen die im Test festgestellten Keime ist. Je nach Befund kann auch eine Kombination von zwei verschiedenen Antibiotika-Präparaten nötig sein, um die Wirkung zu optimieren. Die Antibiotika (meist handelt es sich um Amoxicillin, Metronidazol oder Doxicyclin)  werden als Tabletten über einen Zeitraum von 1-2 Wochen eingenommen. Allerdings ist die Antibiotika-Behandlung nur dann wirksam, wenn sie mit einer konservativen oder chirurgischen Parodontalbehandlung kombiniert wird.

Und: Es handelt sich um hoch-wirksame Medikamente, die zu den stärksten Waffen in der Medizin gehören. Deshalb muss ihr Einsatz sorgfältig abgewogen werden, um nicht "mit Kanonen nach Spatzen zu schießen".

 

Im Rahmen der Erhaltungstherapie setzten wir lokal wirksame Antiotika ein, die bei einer erneut entzündeten Stelle direkt in die Zahnfleischtasche eingebracht werden.

 

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